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In Wasserkraftwerken wird die Energie des Wassers zur Stromerzeugung genutzt. Obwohl dies inzwischen auch im Bereich kleinster Leistungen mit Wasserrädern möglich ist, werden hierfür bislang fast ausschließlich Turbinen eingesetzt. Diese wandeln die Energie des einfließenden Wassers in eine Rotationsbewegung um. An die Welle der Turbine ist ein Generator angeschlossen, der wiederum die Rotationsenergie der Turbine in Elektroenergie wandelt.
Die Energie des Wassers setzt sich zusammen aus der kinetischen Energie (Bewegungsenergie) der fließenden Wassermenge und der potenziellen Energie (Lageenergie), die sich als statischer Druck bemerkbar macht und von der Fallhöhe des Wassers abhängt.
Sind sowohl die Fallhöhe h als auch die Durchflussmenge Q des Wassers an einem möglichen Standort bekannt, so lässt sich die elektrische Leistung
Pel, die an dieser Stelle durch ein Wasserkraftwerk erzeugt werden könnte, sehr einfach mit folgender Faustformel abschätzen:
Man unterscheidet zwischen Speicherkraftwerken und Laufwasserkraftwerken. |