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Für die Effizienz einer Solaranlage ist ein guter Speicher ebenso wichtig, wie ein guter Kollektor. Je schlanker und höher, desto besser die Wärmeschichtung. Das Verhältnis von Speicherhöhe zu -durchmesser sollte größer 2,5 sein.
Die Einbringung der Solarwärme erfolgt meistens über innenliegende Wärmetauscher. Externe Wärmetauscher werden vorwiegend bei Großanlagen verwendet. Wichtig ist die richtige Einbaulage und eine ausreichend groß dimensionierte Wärmetauscherfläche. Diese steht im direkten Zusammenhang mit der Kollektorfläche (Wärmetauscherfläche zu Kollektorfläche = 1 : 5).
Zur Vermeidung von Verwirbelungen des einfließenden Kaltwassers sollte eine Prallplatte oder ähnliche Konstruktion eingebaut sein. Der richtige Sitz der Temperaturfühler ist von großer Bedeutung. Für den Solarkreis in Höhe des Solarwärmetauschers im unteren Speicherbereich und für die Nachheizung im Bereich des Nachheizwärmetauschers. Ein Solarspeicher wird für einen 2 - 2,5fachen Tagesbedarf ausgelegt.
| Solarspeicher (bivalente Speicher) |
Sie haben zwei Wärmetauscher für die Beladung des Speichers. Im unteren Bereich für die Eintragung der Solarwärme und im oberen Bereich zur Nachheizung. Durch den einfachen Aufbau sind sie kostengünstig und werden in Standardlösungen überwiegend eingesetzt.
Zu achten ist auf eine ausreichende Dämmschichtdicke von mindestens 80 mm Hart- bzw. 100 mm Weichschaumdämmung zur Verringerung von Wärmeverlusten aus dem Speicher.
Sie sind einfach aufgebaut und nur mit Heizungswasser gefüllt. Ein besonderer Korrosionsschutz ist nicht erforderlich. Es können verschiedene Energien (z.B. von Solaranlagen, Heizkessel, Feststoffkessel, Wärmepumpe usw.) gepuffert werden. Alle Systeme, die selbst mit Heizungswasser durchflossen sind, werden direkt an den Puffer angeschlossen. Die Eintragung der Solarenergie erfolgt über Wärmetauscher.
In Verbindung mit Pufferspeichen wird die Warmwasserbereitung über externe bzw. innenliegende Wärmetauschern durchgeführt. Vorteil ist die geringe Bevorratung von Trinkwasser im Speicher
(Legionellen).
| Kombispeicher (Tank in Tank System) |
Der innere kleine Behälter dient als Brauchwasserspeicher, im äußeren ist Heizungswasser.
Die Vorteile liegen im einfachen Aufbau, der Nachheizwärmetauscher kann entfallen.
Nachteile sind der begrenzte Brauchwasservorrat. Weiterhin wird eine hohe Arbeitstemperatur im Speicher benötigt. Dadurch wird das Einbringen von Solarwärme erschwert, da dies nur möglich ist, wenn die Solarflüssigkeit wärmer ist als die Temperatur im bodennahen Bereich des Speichers.
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