| Betriebsweise von Wärmepumpen |
Wie es vom Kühlschrank her bekannt ist, wechseln sich Betriebs- und Pausenzeiten stetig ab. Analog ist das Arbeitsregime von Wärmepumpen. Im Interesse einer langen Lebensdauer der Wärmepumpe ist eine Reduzierung der Ein- und Ausschaltspiele pro Zeiteinheit von Vorteil. Dies wird erreicht, indem zwischen Wärmepumpe und Verbraucher ein Pufferspeicher eingeschaltet wird, so dass sich sowohl die Betriebs- als auch die Pausenzeiten verlängern und damit die Zahl der Schaltspiele reduziert wird.
Das untenstehende Bild zeigt die Grundanordnung einer Wärmepumpenheizung mit den üblichen Baugruppen: Umwälzpumpe, Sicherheitsventil, Ausdehnungsgefäß sowie dem erwähnten Pufferspeicher.
Hinsichtlich der Betriebsweise unterscheidet man:
- monovalenter Betrieb
Die Wärmepumpe deckt den Wärmebedarf zu 100% allein
- bivalenter Betrieb
Die Wärmepumpe deckt den größten Teil des Bedarfs allein. Nur bei sehr tiefen Außentemperaturen wird ein 2. Wärmeerzeuger , z.B. eine Ölheizung,
zugeschaltet
- monoenergetischer Betrieb
Eine elektrisch betriebene Wärmepumpe wird an wenigen Tagen im Jahr durch einen elektrischen Heizstab unterstützt

| Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen |
Wärmepumpen haben im Vergleich zu Gas- oder Ölheizanlagen höhere Investitionskosten, insbesondere wegen der Kollektoren. Dafür entfallen aber Heiz- und Brennstofflager oder ein Kamin.
Vorteilhaft gestalten sich die Betriebskosten, die 20 bis 30% unter denen konventioneller Heizungen liegen und damit neben dem ökologischen Aspekt auch finanzielle Einsparungen bringen.
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